Transzendentale Meditation

Was ist Transzendentale Meditation?

Als Ausgleich zu unserem oft hektischen und stressigen Alltag suchen viele Menschen Möglichkeiten, Entspannung zu finden und das Wohlbefinden zu steigern. Verschiedene Techniken der Meditation sind zu diesem Zweck sehr beliebt.

 

Meditation hat das Ziel, den Geist zur Ruhe zu bringen. Die Gedanken sollen sich klären und in einen bestimmten Bewusstseinszustand kommen, der sich vom alltäglichen Bewusstsein unterscheidet.

 

Mehr Gelassenheit und Lebensfreude sowie positive Effekte auf die Gesundheit sind einige der Wirkungen, die der Meditation zugeschrieben werden.

 

Die Transzendentale Meditation ist dabei eine besondere Technik, die 1957 von Maharishi Mahesh Yogi in Indien entwickelt wurde. Transzendental bedeutet „überschreitend“. Diese Meditation zielt also darauf ab, einen Zustand zu erreichen, der die sonstige Erfahrung und Sinneswahrnehmung übersteigt.

 

Die Transzendentale Meditation ist eine Art der Meditation, die auf die alten indischen Schriften "Veden" und das traditionelle Yoga zurückgeht. Gleichzeitig ist sie eng verbunden mit dem "Ayurveda", der traditionellen indischen Gesundheitslehre. Die Grundzüge dieser Meditation basieren also auf jahrtausendealtem Wissen.

 

Auf der ganzen Welt wird "TM" ausgeübt. Neben ihrem Gründungsland Indien ist sie vor allem in Europa, in den USA und Australien verbreitet. Maharaishi Mahesh Yogi selbst hat diese Technik 1960 nach Deutschland gebracht, wo sie sich vor allem zur Hippiezeit schnell etabliert hat.

Auch etliche Stars, wie z.B. die Beatles oder Mia Farrow haben zu dieser Zeit die positive Wirkung von transzendentaler Meditation erkannt und sich dieser Technik und der gesamten geistigen Erneuerungsbewegung, dem "Spiritual Regeneration Movement" zugewandt.

 

Auch unter den Prominenten der heutigen Zeit findet sich eine lange Liste von Befürwortern der Meditation. Beispiele sind der Formel-1 Weltmeister Nico Rosberg oder Katy Perry und Nicole Kidman.

 

Wirkung von transzendentaler Meditation

 

Nicht umsonst ist "TM" weltweit verbreitet und findet auch unter den Stars so viele Anhänger. Eine Reihe von Studien zeigt eine stark positive Wirkung auf das Befinden und die Gesundheit der Meditierenden.

 

Dabei wird davon ausgegangen, dass der Effekt in vielen Fällen sogar größer ist, als der von anderen Meditations- oder Entspannungstechniken. Transzendentale Meditation soll zu mehr innerer Ruhe und zu neuer Energie verhelfen.

 

Nach einiger Zeit des Meditierens wird die dort gefundene Ruhe und das innere Glück auch in den Alltag mitgenommen und wirkt weiter. Man kann im täglichen Leben entspannter und gelassener auf die Herausforderungen reagieren, die das Familien- oder Berufsleben mit sich bringt.

 

Blockaden können durch regelmäßige Meditation gelöst werden, wodurch das psychische Wohlbefinden gesteigert wird. Ängste werden abgebaut und das Selbstvertrauen nimmt zu.

Neben einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems zeigten sich in Untersuchungen Auswirkungen auf die Gesundheit, vor allem bei Bluthochdruck. TM zeigt sich eindeutig blutdrucksenkend.

 

Weitere positive Resultate konnten bei Diabetes, Depressionen oder Schlafstörungen gefunden werden.Das innere Glück, das diese Meditationstechnik verspricht, konnte sogar durch einen Anstieg des Glückshormons Serotonin im Blut nachgewiesen werden.

Meditierende berichten von einer Zunahme von Kreativität und positiven Auswirkungen auf das Denkvermögen und die Merkfähigkeit.

Insgesamt kann die transzendentale Meditation als eine gesundheitsfördernde Technik betrachtet werden, die gleichzeitig frei von unerwünschten Nebenwirkungen ist.

 

Was ist so Besonderheit an TM?

Was diese Meditationstechnik wesentlich von anderen Techniken unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie sehr einfach und mühelos zu erlernen und somit grundsätzlich jedem zugänglich ist.

 

Im Gegensatz zu einigen anderen Meditationen muss hier keine besondere Konzentration aufgebracht werden, um den gewünschten Zustand zu erreichen.

 

Die positiven Effekte stellen sich daher schnell ein. Der Bewusstseinszustand, der durch die Transzendentale Meditation erreicht werden soll, ist ein sehr tiefer Ruhezustand, der sogar tiefer geht als der Schlaf.

 

Eine weitere Besonderheit der Transzendentalen Meditation ist, dass ihr nicht nur eine erfreuliche Wirkung auf den eigenen Körper des Meditierenden nachgesagt wird, sondern auch Effekte auf die gesamte Umwelt.

Der sogenannte „Maharishi-Effekt“ stellt sich demnach ein, wenn eine ausreichende Anzahl Meditierender vorhanden ist und bringt einer Gesellschaft eine friedliche Grundstimmung, Gesundheit und Glück.

achtsamkeitsübungen

Dieser Effekt wurde erstmals entdeckt, als in einigen amerikanischen Städten ein Rückgang der Kriminalität verzeichnet wurde, nachdem mehr als 1% der Einwohner Transzendentale Meditation ausübte.

 

Hinter TM verbirgt sich also nicht nur eine bestimmte Meditation, sondern eine ganze Bewegung, deren Ziel ein harmonisches und friedliches Zusammenleben ist.

Wie funktioniert Transzendentale Meditation?

TM ist eine markenrechtlich geschützte Meditationstechnik, deren genauer Ablauf nur in speziellen Zentren für Transzendentale Meditation gelehrt wird.

 

Sie ist jedoch sehr einfach zu erlernen und praktizieren, bedarf dabei jedoch genauer persönlicher Anleitung durch einen Lehrer.

 

Diese Technik ist nicht anstrengend, da keine dauerhafte Konzentration aufgebracht werden muss.

 

Durch die spezielle Technik erfolgt der Übergang in den erwünschten Bewusstseinszustand gleitend und wie ganz von selbst. Dies ist das Transzendieren in das reine Bewusstsein.

Das Mantra

Die Meditation findet dabei in einem bequemen und aufrechten Sitz statt. Ein erzwungenes Stillhalten wie zum Beispiel bei der Zen-Meditation ist hier nicht notwendig, man kann sich auch neu ausrichten, wenn die Haltung unbequem wird.

 

Grundlage der Transzendentalen Meditation ist ein bestimmtes Mantra, also ein bestimmter Punkt oder eine kurze Wortfolge. Dieses Mantra wird vom Lehrenden für den Teilnehmer nach bestimmten Kriterien ausgewählt.

 

Durch die Wiederholung dieses Mantras sollen sich die Gedanken klären und eine Versenkung in sich selbst erreicht werden.

 

Das Mantra erhält der Schüler bei einem Einführungsritual (Puja). Diese Puja gehört zum 7 Stufen-Plan, welcher zum lernen der Technik angewandt wird. Zu Beginn steht ein erster Vortrag mit allgemeinen Informationen über die Transzendentale Meditation.

In einem zweiten Vortrag wird genauer in die Technik eingeführt und die dahinterstehende Philosophie erklärt. Ein persönliches Gespräch und die bereits erwähnte Puja folgen. In den weiteren Stufen wird die Technik erlernt, überprüft und schließlich stabilisiert.

Wichtig zu wissen

Auch bei dieser Meditation ist die regelmäßige Wiederholung und 
Übung entscheidend für den Erfolg. Transzendentale Meditation sollte daher zweimal am Tag, am besten morgens und abends, für je zwanzig Minuten geübt werden. Das wird zumindest empfohlen.
 
 
Neben den Grundtechniken existieren bei der Transzendentalen Meditation auch fortgeschrittene Methoden, die im sogenannten "TM-Sidhi-Programm" gelehrt werden.
 
Hierzu gehört das Yogische Fliegen, ein Schwebezustand, der zunächst durch das Hüpfen im Lotussitz eingeübt wird.
 
 
Zentren für Transzendentale Meditation existieren in jeder größeren Stadt. Wer sich für diese Meditationstechnik interessiert, sollte sich das Video unten anschauen, da gibt es eine geführte Meditation.
 
 
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