yoga für anfänger leicht gemacht

Yoga für Anfänger

Anfangs wurde Yoga (fälschlicherweise) nur für einfachen Sport mit leichten Körperübungen gehalten. Aber Yoga ist keine Neuheit, sondern eine alte indische, philosophische Lehre, die im Hinduismus viele Namen trägt.

Yoga wird auch als Weg zur Selbsterkenntnis bezeichnet. Es wird vom Einswerden von Körper und Geist gesprochen. Hier in unseren Breitengraden wird Yoga etwas anders praktiziert, als es im Ursprungsland erdacht wurde und trotzdem wirkt es sich positiv auf alle Lebensbereiche aus.

Yoga kann zu einer Lebenseinstellung werden, denn es ist umfassendes Training für Körper, Geist und Seele. Es gibt Formen von Yoga, die sich mehr auf den Körper fokussieren, und es gibt Techniken, die gezielt die geistige Konzentration ansprechen.

Doch werden immer Körper und Geist zusammengeführt. Es gibt Atemübungen, dynamische Bewegungsabläufe, gehaltene Stellungen (Asanas), und Tiefenentspannung. Viele Personen üben Yoga zur Verbesserung der Haltung aus, doch profitieren zusätzlich von einem neuen Lebensgefühl.

 

Für wen ist Yoga geeignet?

Yoga für Anfänger oder für Fortgeschrittene eignet sich für Sportler und für Büroarbeiter sowie für Handwerker oder Verkaufspersonal, welche ständig auf den Beinen sind. Also grundsätzlich für jeden. Die dynamischen Bewegungen und Atemtechniken der Yogaübungen wirken sich gleichermaßen positiv auf Körper und Geist aus. Yoga für Anfänger ist unabhängig des Alters, da es sehr viele Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt. Es werden sogar Kurse mit ausgewählten Übungen für Kinder oder für Senioren angeboten. Spezielle Kurse wie Yoga für Schwangere finden statt, diese können sogar Schwangerschaftsbeschwerden lindern. Yoga für Anfänger ist Anti-Stress und Anti-Aging in einem.

Es bietet Entspannung und Stärkung, verbessert die Körperhaltung und kann Rückenbeschwerden beheben.

Welche Vorteile bietet Yoga?

Yoga ist so vielfältig wie auch paradox. Es gibt Stärke und innere Ruhe. Yoga für Anfänger wird nicht mit viel Kraft ausgeübt, es gibt aber sehr viel Energie zurück. Je ausgiebiger, ausdauernder und stärker der Körper beansprucht wird, desto wohler, kräftiger und stärker fühlt es sich an. Ein besseres Körpergefühl stellt sich ein. Und noch ein positiver Nebeneffekt: Ob man will oder nicht, es hilft beim Abnehmen. Sogar Schlafstörungen werden gelindert und das Immunsystem wird gestärkt.

Der Körper wird beweglicher und die Durchblutung wird gefördert. Das wirkt sich auf die Gedächtnisleistung aus und die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu.

Yoga für Anfänger zeigt sich schon sehr schnell in verbesserter Körperhaltung

Unsere Gefühle bestimmen unsere Haltung, aber auch die Haltung, die wir einnehmen, wirkt sich auf unsere Gefühle aus. Eine gute Körperhaltung stärkt das Selbstwertgefühl. Yoga macht Mut und fördert die Gesundheit auf allen erdenklichen Wegen.

Man muss sie nur beschreiten. Für diejenigen, die Stress im Job verspüren: Yoga bewirkt Ausgeglichenheit und innere Zufriedenheit, lehrt Geduld und Gelassenheit. Während sich die anderen ärgern, sind Sie die Ruhe selbst.

Wie wird mit Yoga gestartet?

Hatha Yoga ist eine körperbetonte Variante von Yoga, welche gerne zum Einstieg gewählt wird. In den Kursen kommen Hilfsmittel zum Einsatz, um Einsteigern die Übungen zu erleichtern. Ein Yogatrainer gibt Hilfestellung bei den ersten Schritten und korrigiert Fehlhaltungen.

Außerdem kann er Tipps geben und beantwortet Fragen, die Übungen und deren Auswirkung betreffen.


Yoga für Anfänger wird mit einfachen aber wirkungsvollen Übungen gestaltet. Dynamische Bewegungen und das Halten von Figuren trainieren, dehnen und stärken Muskeln. Eine sehr schöne Übung ist der Sonnengruß, der schon viele Rückenbeschwerden lindern und beseitigen konnte. Sehr schnell ist zu spüren, wie sich die Muskeln dehnen und sich ein angenehmes Körpergefühl einstellt. Muskelkater ist ein gutes Zeichen dafür, dass Yoga für Anfänger schnell wirkt.


Welcher Yogastil der passende ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Die Bandbreite ist so groß, da ist für jeden etwas dabei. Wichtig ist, dass sachte angefangen und Schritt für Schritt weitergemacht wird. Die Übungen zielen immer auf mehrere Muskelgruppen und Körperbereiche ab. Gibt es bestimmte Körperpartien, die besonders trainiert werden sollen, können diese Übungen öfter wiederholt werden oder mehr aus diesen Bereichen ausgeübt werden.

Wie und wo kann es losgehen?

In einer Yogaschule, einem Fitnesscenter oder speziellen Yogaangeboten sollte nach dem Schwierigkeitsgrad gefragt werden. Am Besten findet der Kurs so nah wie möglich statt, das macht es einfacher regelmäßig vorbeizuschauen. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Yogalehrer privat zu buchen bzw. in Gruppen. Schon nach kurzer Zeit kann Yoga für Anfänger überall ausgeübt werden. Ob zu Hause oder auf der Arbeit, in der Mittagspause oder als Konzentrationsübung für zwischendurch. Wichtig ist, genug Platz zu lassen und zu Personen und Gegenständen Abstand zu halten. So wird vermieden, dem Kollegen versehentlich eine zu verpassen oder Vasen zu zerbrechen.

Die ersten Übungen sollten vom Alltag lösen. Das können beispielsweise sanfte Atemübungen sein oder eine Meditationsübung, um abschalten zu können, und die Sorgen und den Alltag mal hinter sich zu lassen. Anschließend helfen Aufwärmübungen um sich für die anspruchsvolleren, tiefer dehnenden Übungen vorzubereiten.

Was wird bei Yoga für den Anfänger benötigt?

Die Anfänge sollten mit einem Trainer beginnen, der die Haltung überprüft und gegebenenfalls ausbessert. Dauerhafte Fehlstellungen könnten sich nachteilig auswirken. In einem Yoga-Studio wird mit Yogadecken und Yogagurten gearbeitet. Die dienen als Arm- bzw. Beinverlängerung, damit die Übungen für Anfänger einfacher sind. Spezielle Yogabekleidung ist nicht unbedingt nötig, gibt es aber zu kaufen. Eng anliegende Kleidung ist von Vorteil, wenn nicht zu viel Haut entblößt werden soll. In den eigenen vier Wänden kann Yoga für Anfänger auf einem Teppich ausgeübt werden, auf einem Handtuch oder eine Iso-Matte. Mit einer eigenen Yogamatte sind die Übungen zu Hause bequemer. Für Fortgeschrittene und Wiederholungs-Täter eignet sich eine Yogamatte, die nicht rutscht und etwas abfedert.

Welche Stile und Richtungen gibt es?

Gruppe trainiert nach bhakti yoga
Foto: Flickr

Laut den klassischen indischen Schriften gibt es 4 Yogawege

 
  • Bhakti Yoga gilt als Hingabe und Liebe zu Gott.
  • Jnana Yoga gilt dem Streben nach Wissen und Wahrheit.
  • Karma Yoga gibt Alltagstipps für Engagement und Gelassenheit.
  • Raja Yoga sind hauptsächlich Meditationstechniken für positive Gedanken.
 

 

Für Anfänger empfehle ich gerne als Erstes:

 
Hatha Yoga ist für Anfänger geeignet. Hier werden Sitz- und Streckübungen, aber auch anspruchsvolle Haltungen durchgeführt. Es wird langsam ausgeübt und eignet sich dadurch besonders, sich mit Yoga vertraut zu machen. Die Übungen sind auch eher langsam und entspannt.
 
Am besten ist es, mit einer der 4 Yogawege zu beginnen, welche einen am meisten interessiert. So bleibt man langfristig motiviert am Ball. Es gibt viele klassische, einfache Übungen, die zu Hause oder zwischendurch im Büro ausgeübt werden können. Yoga für Anfänger ist beispielsweise der herabschauende Hund, die Kobra, der Stuhl, der Baum oder die Palme.
 

 

Mr. Mindful rät:

Sucht euch eine Übung aus und fangt einfach an!
 
 
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