Zen Meditation

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Der weglose Weg – Zen. Das im 5. Jahrhundert in China entstandene Zen ist eine Strömung des Mahayana Buddhismus. Das chinesische Wort bedeutet so viel wie „ein Zustand der meditativen Versenkung“. 

Zen Lehrmeister vermitteln Ihren Schülern von Beginn an, dass Zen keinerlei Geheimnisse und Antworten bietet, um ihnen sämtliche Illusionen zu nehmen.

 

Was sind die unterschiedlichen Methoden der Zen Meditation?

Nach und nach entwickelst du bei der Zen Meditation unterschiedliche Techniken. Grundsätzlich gilt, dass du Zen nicht lehren kann, sondern ausschließlich die eigenen Voraussetzungen verbesserst.

Zu den häufigsten Methoden des Zens gehört das sogenannte Zazen – die Sitzmeditation. Weitere gebräuchliche Zen Methoden sind unter anderem Kinhin – die Gehmeditation und Samu, das konzentrierte Tätig sein.

 

Die Geschichte des Zens – Wer? Wie? Wo? und Was?

Im 5. Jahrhundert pflanzte China die Wurzeln des Zens. Legenden besagen, dass Buddha zahlreichen Jüngern das Dharma vermittelt hat. Er hielt eine Blüte in die Luft und verweigerte das Sprechen. Nur ein Lehrling erkannte diese ruhige Geste. Somit war die Übertragung der wortlosen Lehre entstanden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist eine neue Zen Version entstanden, diese erreichte zuerst Europa und anschließend Amerika. In der heutigen Zeit gibt es unzählige Zen Kurse für Führungskräfte aus der Politik- und Wirtschaftsebene. Aus der altbewährten Zen-Meditation entwickelten sich ab sofort Therapie-, Business- oder Beruhigungs-Zen Methoden.

 

Wie gestaltet sich die Zen Meditation in der Praxis?

Teil 1

Der erste Teil der Zen Meditation startet mit dem Sitzen auf einem bequemen Kissen. Strecke deinen Rücken, schlage deine Beine ein und falte deine Hände sanft ineinander. Während der gesamten Meditation bleiben die Augen halb geöffnet. Die Daumen berühren sich leicht und der Blick bleibt entspannt.

Teil 2

Der zweite Teil besteht aus der Konzentration auf den gesamten Alltag. Du konzentrierst dich ausschließlich auf das, was du in diesem Augenblick machst. Auf diese Weise beruhigst du deinen Geist und deine Seele.

 

Welche Hilfsmittel eignen sich für die Zen Meditation?

Hilfsmittel, die du zur Unterstützung der Meditation benutzen kannst sind zum Beispiel Sitzkissen. Diese bezeichnet man oftmals als Zafu. Zudem benötigst du eine Matte auch Zabuton genannt, diese legt man während der Meditation unter das Kissen.

Natürlich kannst du bei Bedarf eine einfache Meditationsbank oder einen kleinen Hocker nutzen, jedoch gelten diese Alternativen als nicht so effektiv.

 

Wie gestalten sich die Sitzmethoden?

Du kannst die Zen Meditation in vier unterschiedlichen Sitzpositionen durchführen. Zum einen gibt es den Lotus-Sitz, diesen bezeichnen Zen Lehrmeister gerne als Kekka Fuza. Des Weiteren kannst du deine Meditationsübungen im halben Lotus-Sitz durchführen. 

Diese Sitzhaltung heißt in China Hanka Fuza. Zu guter Letzt kannst du die Zen Meditation im Burmesischen- oder Fersensitz praktizieren. In der Meditationslehre ist hier die Rede von der Seiza Sitzposition.

 

Welche Zeit eignet sich am besten?

Die optimale Zeit für die Zen Meditation ist morgens direkt nach dem Duschen. Wichtig ist, dass du noch vor dem Frühstück startest, denn mit vollen Magen solltest du keine Meditation durchführen.

 

Wo ist der perfekte Ort für die Zen Meditation?

Für die Durchführung der Meditation solltest du dir einen ruhigen und angenehmen Ort suchen. Unerwünschte Geräusche solltest du im besten Fall komplett ausschalten, denn nur mit Ruhe und Konzentration lässt sich meditieren.

 

Welche Sitzhaltung sollte ich einnehmen?

Wähle eine der oben erwähnten Sitzmethoden und mach es dir auf einem weichen Sitzkissen bequem. Das Gesäß ruht während der Meditation auf der Sitzoberfläche. Die Knie sollten während der gesamten Zen Meditation am Boden verweilen.

 

Welche Kleidung eignet sich?

Du solltest zum Meditieren bequeme und lockegeneration kauf dich gluecklichr fallende Kleidung wählen. Sie sollte in keinem Fall einengend wirken. Beq

ueme Kleidung erhöht das Wohlbefinden, somit findest du einfacher Ruhe und Entspannung.

 

Worauf sollte ich bei der Körperhaltung achten?

Nehme eine aufrechte, lockere und entspannte Körperhaltung ein. Achte darauf, dass du deinen Oberkörper aufrecht hältst und deinen Kopf senkrecht nach oben neigst. Der Nacken ist aufrecht gestreckt. Die Schultern können locker nach unten fallen.

 

Wie erfolgt die Atmung?

Während der gesamten Zen Meditation erfolgt die Atmung ausschließlich durch die Nase. Atme bewusst, lange und tief in den Unterbauch hinein. Das Einatmen kannst du einfach geschehen lassen, denn der Atemrhythmus passt sich dem Vorgang des Ausatmens an.

 

Auf welche weiteren Details ist zu achten?

Zu guter Letzt noch drei weitere wichtige Eigenschaften auf die du während der Zen Meditation achten solltest. Hierzu zählen die Augen, die Hände und der Geist.

achtsamkeitsübungen 

Die Augen

Während der Meditation hast du die Augenlider halb offen. Dein Blick neigt sich 45 Grad schräg nach vorne gegen die Wand. Der Blickpunkt darf nicht fixiert werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du auf einen weichen und sanften Blick achtest.

Die Hände

Die Hände legst du sanft ineinander, somit ruht die linke Hand in der rechten. Die Daumenspitzen berühren sich sanft und bilden eine waagrechte Linie. Optimal ist es, wenn die gebildete Linie einen leicht nach oben gewölbten Boden hat.

Der Geist – das wichtigste Instrument der Zen Meditation

Bewusst da sein ist die Devise, nur so kann die Zen Meditation gelingen. Die Konzentration darf keinerlei Bilder oder Assoziationen festhalten. Während der Meditation musst und sollst du an Nichts denken. Versuche zu keiner Zeit gegen deine Gedanken anzukämpfen und lass dich nicht von ihnen ablenken.

Natürlich ist es schwer, doch an nichts zu denken ist das Erstrebenswerteste überhaupt. Denke daran, dass es bei der Zen Meditation nicht um das Vermeiden von Gedanken geht. Vielmehr sollten sie kommen und gehen dürfen, wann sie möchten. Du musst sie als das erkennen, was sie sind – denn sie sind flüchtige Gedanken.

 

Welche langfristigen Effekte erzielt die Zen Meditation?

Zahlreiche Mediziner raten heutzutage zur Meditation. Entspannungsübungen sorgen für mehr Wohlbefinden. Die Zen Meditation zählt zu einer besonderen Form des meditativen Bereichs. Sie eröffnet dir den direkten und uneingeschränkten Kontakt zur faszinierenden Umwelt. Diese Verbindung steuert all deine Organe. Energie und Lebensfreude verteilen sich an alle wichtigen Organe.

Zahlreiche Körper Leitbahnen stehen in Verbindung mit unseren Gefühlen, sobald diese blockiert werden, entstehen körperliche Beschwerden und Einschränkungen.

 Die Zen Meditation hilft deinem Körper, die Meridianen zu aktivieren. Aufgestaute Gefühle beginnen sich zu befreien und der Energiefluss im Körper harmonisiert. 

Quellenangabe:

Effekte der Meditation

Meditation auf Rezept

Zusammengefasst:

Wirkungsfelder der Zen Meditation

  • Sie sorgt für klare und bewusst Gedanken
  • Unser Energielevel wird angehoben
  • Effektives Arbeiten ohne Ermüdung wird gesteigert
  • Sie führt zu Entspannung und Wohlbefinden
  • Stress und negative Gefühle werden ferngehalten
  • Du behältst stets die Kontrolle über deinen Körper
  • Du lernst dich so zu akzeptieren, wie du bist
  • Die positiven Gefühle sorgen für Endorphine – Glückshormone werden ausgeschieden
  • Das positive Denken wird gefördert

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